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Hörzu (2009)

für 11 Instrumente

UA Nov. 2009 mit dem notabu.ensemble für Neue Musik.
Robert-Schumann-Saal, Düsseldorf.

Bestimmte musikalische Floskeln oder Signale lösen etwas in uns aus. Sie erzeugen bewusst oder unbewusst Assoziationen, die nichts anderes als gelernte „Hörprodukte“ darstellen, auf die wir musikalisch konditioniert werden. Für dieses Stück habe ich mir ein solches Hörprodukt herausgesucht und den Versuch gemacht, eine Fanfare als Sinnbild manipulativer Kraft durch verschiedene Kontextualisierungen, Abspaltungen und Transformationen wieder zu dem zurückzuführen, was sie ursprünglich ist. Musikalisches Material, das sich formen und verändern lässt. Das seine „Bedeutung“ so oft ändert, dass es sich vielleicht sogar durch sich selbst überwinden kann.

2 Antworten auf „Hörzu (2009)“

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